Erasmus+ Akkreditierung 2023-2027
Die Stadtgemeinde Feldbach hat im Herbst 2022 einen Antrag auf Akkreditierung für den Koordinator eines Konsortiums im Programm Erasmus+ Schulbildung für den Zeitraum 01.02.2023 bis 31.12.2027 gestellt, der im Jänner 2023 bewilligt wurde.
Ziele im Erasmusplan der Stadtgemeinde Feldbach
Ziel 1 – Kompetenzaufbau für nachhaltige Gestaltung des Lebensraumes und des Zusammenlebens
Um den großen Herausforderungen und Krisen der Gegenwart und Zukunft begegnen zu können, ist es für künftige Generationen wichtig, ihren unmittelbaren Lebensraum und das unmittelbare Zusammenleben nachhaltig zu gestalten, bei gleichzeitigem Hinterfragen all ihrer Handlungen und deren Auswirkungen auf die Welt: Ist es gut für mich, ist es gut für dich, ist es gut für die Welt? Und Think local, act global“. Die Stadtgemeinde Feldbach orientiert sich an der „Vision 2040“ des steirischen Vulkanlandes, die Maßstab und Orientierung für alle Maßnahmen und Projekte der Region ist. Mit Bildung für nachhaltige Entwicklung und mit Hilfe von Fortbildungen in anderen europäischen Ländern für Lernende und Lehrende und Austausch mit europäischen Partnern für Lernende und Lehrende sollen neue Kompetenzen für nachhaltige Gestaltung des Lebensraumes und des Zusammenlebens erlangt werden.
Ziel 2 – Weiterentwicklung des ganzheitlichen pädagogischen Ansatzes, des „Feldbacher Weges“
Eine globalisierte Welt, ihre hohe Veränderungsdynamik, die steigende Informationsflut und vieles mehr machen ein neues, zeitgemäßes Verständnis von Lernen und Bildung erforderlich. Mit den 4 Säulen des Lernens der UNESCO: Lernen, Wissen zu erwerben, Lernen zu handeln, Lernen, miteinander zu leben, Lernen zu sein, bzw. Lernen für das Leben unter kreativer Nutzung der Digitalisierung sollen Kinder und Jugendliche befähigt werden, sich den großen Herausforderungen unserer Zeit mit Handlungsmut, Einsatzbereitschaft und Kreativität zu stellen und Lösungen für ein friedliches, solidarisches Zusammenleben in Freiheit und Wohlstand in einer lebenswerten Umwelt zu entwickeln. Unsere Vision ist „Schule für ALLE, ein Lern-, Inspirations-, und Gestaltungsraum für eine friedvolle und nachhaltige Welt“. Lehrende sollen mithilfe von Job Shadowing, Fortbildungen und Experten aus anderen europäischen Ländern neue Formen des Lehrens und Lernens kennenlernen und vertiefen.
Ziel 3 – Förderung von Mehrsprachigkeit, des Spracherwerbs und der sprachlichen Vielfalt für Lernende und Lehrende in allen Bildungseinrichtungen
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, allen Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig Gelegenheit zum Erlernen von mindestens 2 Fremdsprachen zu bieten. Dieses Ziel will die Stadtgemeinde unterstützen und vor allem benachteiligten Lernenden und Lehrenden möglichst früh die Möglichkeit bieten, mit anderen Sprachen in Berührung zu kommen, diese zu erlernen und damit vielseitige Kompetenzen zu erlangen. Der Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen und anderen Sprachen soll ermöglicht und verbessert werden und das Verständnis für andere Kulturen soll vertieft werden. Die Lernenden in den KBBE und der Grundschule sollen mit Hilfe von Experten aus dem Ausland mit anderen Sprachen in Berührung gebracht werden und Gelegenheit bekommen diese zu erlernen. Die Lernenden aus den mittleren und höheren Bildungseinrichtungen und das Personal aus allen Bildungseinrichtungen können durch Fortbildungen und Austausch mit Schulen in anderen europäischen Ländern ihre Sprachkompetenzen erweitern.
Ziel 4 – Stärkung der gemeinsamen europäischen Identität durch Wertschätzung der kulturellen Vielfalt in Europa
Wissen- und Erfahrungsaustausch mit Bildungseinrichtungen in anderen europäischen Ländern, vor allem mit denen der Partnerstädte der Stadtgemeinde Feldbach: Adelsdorf in Deutschland, Siklòs in Ungarn und Zywiec in Polen.
Die Stadtgemeinde pflegt schon seit mehreren Jahren intensiven Austausch mit den oben genannten Städten. Dieses Netzwerk soll mit anderen europäischen Städten erweitert werden. Geplant sind Gruppenmobilitäten in Bildungseinrichtungen der genannten Partnerstädte und anderer europäischer Städte und Regionen.
Das Erasmus+ Programm Schulbildung ermöglicht:
- Erlernen und Vertiefen von Fremdsprachen durch internationalen Austausch
- Erlernen von Fremdsprachen durch Einsatz von Experten aus anderen europäischen Ländern (Native Speaker)
- Gelegenheiten zum Fremdsprachenerwerb und zur Vertiefung der vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse im Rahmen internationaler Begegnungen
- Job Shadowing und Fortbildungen in anderen europäischen Bildungseinrichtungen und Best Practice-Beispielen
- Einladung europäischer Experten für Workshops, Vorträge und Fortbildungen nach Feldbach
- Gruppenmobilitäten in Bildungseinrichtungen der europäischen Partnerstädte der Stadt Feldbach, Adelsdorf, Siklos und Zywiec und in andere europäische Städte und Regionen zur Förderung des gegenseitigen kulturellen Verständnisses, zum Kennen- und Schätzenlernen von Vielfalt, zum Austausch von Wissen und Erfahrungen
Eine Teilnahme am Erasmus+ Programm Schulbildung ist möglich für alle
- lernenden Kinder und Jugendlichen im Alter von 1- 19 Jahren
- SchulleiterInnen, LehrerInnen, unterstützendes und nicht unterrichtendes Personal
- LeiterInnen und PädagogInnen und sonstiges Personal aller Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen (KBBE)
- mit Bildungsthemen beauftragtes Verwaltungspersonal
- mit Bildungsthemen beauftragte im Gemeinderat tätige Personen
Durchgeführte Mobilitäten:

„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“
30.7. – 5.8.2023 Kurs „Training in Leadership & Management”, Barcellona di Giotto (I)
4 Pädagoginnen und Pädagogen der Stadtgemeinde Feldbach (VS 1 Feldbach, VS 2 Feldbach, LBS Feldbach, Heilpädagogischer Kindergarten) begaben sich am Ende Juli 2023 auf eine unvergessliche Reise nach Sizilien, wo sie den Kurs von Erasmus+ unterstützten Kurs „Training in Leadership & Management“ besuchten.
Themen waren Leadership und Selbstführung. Sie lernten wie wichtig es ist, in Kontakt mit sich selbst zu bleiben und Stress zu regulieren, Aufgaben im Team klar zu definieren und Grenzen offen zu kommunizieren. Auch Selbstmanagement bei negativer Aktivierung wurde thematisiert. Eine wichtige Lektion war die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen, ohne das der andere sein Gesicht verliert. Sie beschäftigten sich mit der Kunst guter und schwieriger Gespräche, erforschten „Future Skills“ für eine neue Kultur und praktizierten in den Workshops kollegiale Fallberatung anhand eines realen Konflikts.
Sie tauchten auch in das Thema Kreativität ein und erforschten verschiedene Arten von Kreativität, darunter Überlebenskreativität und offene Kreativität. Sie lernten die Regeln der Improvisation kennen und entwickelten fesselnde Geschichten.
Design Thinking brachte den Prozess von der Ideenentwicklung bis zum Prototypenbau und Testen näher. Am Ende erstellten sie ihr eigenes Leadership-Manifest, das die Woche reflektierte.
Diese Erasmus-Reise nach Sizilien war nicht nur eine Entdeckungsreise durch die Schönheit der Insel, sondern auch eine Reise des Lernens und der Selbstreflexion. Wertvolle Erkenntnisse über Leadership, Kommunikation, Kreativität und Stressbewältigung konnten gewonnen werden. Diese Erfahrungen werden zweifellos die Arbeit in den jeweiligen Bildungseinrichtungen und die Herangehensweise an Bildung und Zusammenarbeit in Zukunft beeinflussen.
(Foto Zeitung Oktober 2023)
27.9. – 2.10. 2023 Gruppenmobilität HLW Feldbach ins Lycée professionnel Le Dolmen, Poitiers (F)
Nach einer mehr als 30-stündigen Bus- bzw. Zugfahrt kamen zehn Schülerinnen der 5A Klasse der HLW Feldbach in Begleitung von Fachvorständin Helga Grebenz und Französischlehrerin Mag. Mónika Lechner in einer der ältesten Städte Frankreichs, in Poitiers, an. LehrerInnen der Partnerschule, Lycée Professionnel Le Dolmen, brachten die erschöpfte kleine Gruppe mit dem schuleigenen minibus zur Schule und schon ging es mit den Programmen los: Nach einer Schulführung gab es einen sehr netten, kulinarisch hervorragenden Empfang in der Schulküche mit M. Copin, dem Schulleiter, den LehrerInnen der Schule und den französischen SchülerInnen, die am Austausch teilnahmen. Bereits am nächsten Morgen arbeiteten die Schülerinnen der 5A mit ihren französischen KollegInnen an einer Präsentation in englischer und französischer Sprache zum Thema Nachhaltigkeit. Ein Vortrag von Dir. Copin über die Energiesparmaßnahmen der Schule, Präsentationen, Englisch- und Deutschstunden, eine Kocheinheit in der Betriebsküche mit Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen und gemeinsame Mittagessen füllten die Vormittage, Betriebsbesichtigungen und Stadtführungen die Nachmittage. In der Ölpresse L’Olivier in Neuville wurden extravagante Ölvariationen, in einer Fromagerie Ziegenkäse verkostet, in der Keksmanufaktur Augereau konnte die Produktion einer regionalen Spezialität, Le Broyé du Poitou, bis zum Vertrieb verfolgt werden. Ein atemberaubender Spaziergang am Ufer des Flusses Clain, die Besichtigung der Cathédrale Saint-Pierre aus dem 12. Jahrhundert und der Altstadt über die Grand‘ Rue bis zum alten Justizpalast waren die kulturellen Höhepunkte des kurzen Aufenthaltes in Frankreich. Das Baptisterium, das älteste katholische Bauwerk Frankreichs, befand sich nur wenige Schritte von unserer wunderschönen Unterkunft im Stadtzentrum entfernt. Dank der Herzlichkeit der Gastgeber, dem Durchhaltevermögen der HLW-Delegation und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Feldbach über Erasmus+ wurde dieser kulturelle Austausch zu einer unvergesslichen europäischen Begegnung.
8.-10.10.2023 Jobshadowing in der Alemannenschule in Wutöschingen (D)
Vom 8. -10.10.2023 fand eine Erasmus+ Mobilität mit Jobshadowing in der Alemannenschule in Wutöschingen statt. Teilgenommen haben der Direktor der HLW Feldbach, Mag. Markus Sturm, die Obfrau der Vulkanschule Anna Knaus Maurer, Matthias Weihrich von der Mittelschule Feldbach, Vizebürgermeister Christian Ortauf und Stadträtin Rosemarie Puchleitner, Ersamuskoordinatorin der Stadtgemeinde Feldbach.
Die Alemannenschule in Wutöschingen ist eine Gemeinschaftsschule, die Kinder und Jugendliche von Klasse 1 bis 13 auf ihrem Bildungsweg begleitet und ihnen alle drei Abschlüsse ermöglicht: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss und das Abitur. Sie setzt sich zum Ziel, jedem/jeder Lernpartner:in einen individuellen Lernweg zu ermöglichen und ersetzt das „7-G-Modell“ (alle gleichaltrigen Kinder sollen bei der gleichen Lehrkraft mit dem gleichen Lehrmittel im gleichen Tempo das gleiche Ziel zur gleichen Zeit gleich gut erreichen) durch eine „V-8-Begleitung“ (auf vielfältigen Wegen mit vielfältigen Menschen an vielfältigen Orten zu vielfältigsten Zeiten mit vielfältigen Materialien in vielfältigen Schritten mit vielfältigen Ideen in vielfältigen Rhythmen zu gemeinsamen Zielen). Als logische Schlussfolgerung daraus entwickelte die Alemannenschule Wutöschingen die sogenannte Schmetterlingspädagogik, eine Theorie pädagogischer und didaktischer Leitlinien und Strukturen, die das Lernen gemäß des Leitbildes der ASW grundlegen soll. Ziel ist eine pädagogische und didaktische Struktur, die die Vorgaben durch Verwaltung, Gesetz und Wissenschaft berücksichtigt, umsetzt und zur vollen „Entfaltung“ bringt. (www.alemannenschule.de)
Eine weitere Reise in diese Bildungseinrichtung ist für Februar 2024 geplant.
„Marktplatz, Lernatelier, Input- und Flüsterraum – in der Alemannenschule in Wutöschingen wird die positive Wirkung des (Lern-)Raumes vom ersten Betreten des Schulgebäudes sicht- und spürbar. Der sog. „3.Pädagoge“, wie dies auch genannt wird; sprich: der gestaltete Raum (bei Maria Montessori: ‚die vorbereitete Umgebung‘), spielt beim Lernen eine wesentliche Rolle und hat nachhaltig Eindruck hinterlassen. Diesen bestmöglichen Platz zum Lernen zu schaffen und zu gestalten, steht auch bei uns auf der Agenda!“ (Anna Knaus Maurer, Obfrau Vulkanschule)
(Fotos Zeitung Dezember 2023)
25.-28.2.2024 Jobshadowing Alemannenschule Wutöschingen (D)
Nach dem Besuch einer kleinen Feldbacher Gruppe in der Alemannenschule im Oktober 2023, machten sich im Februar 2024 weitere 15 Personen aus Feldbacher Bildungseinrichtungen und der Stadtgemeinde Feldbach, darunter aus der Bildungsdirektion AL HR MMag. Christine Pichler und SQM Dr. MMag. Agnes Totter und Bgm. Prof. Ing. Josef Ober, auf den Weg nach Wutöschingen um diese besondere Schule besuchen.
Mit ihren innovativen Konzepten und Ideen ist die Alemannenschule zu einem Vorreiter für moderne Schulen weit über Deutschland hinaus geworden, die durch sehr gute Ergebnisse externer Evaluationen und das Feedback von Lernpartnern, Eltern und Lernbegleitern in ihrer Arbeit bestärkt wird.
Impressionen von TeilnehmerInnen:
„Die neue Lernkultur in Wutöschingen kommt den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen sehr nahe und stellt sich erfolgreich den heutigen und zukünftigen Herausforderungen im Schulsystem“. (Bgm. Prof. Ing. Josef Ober)
„Besonders beeindruckend war die organisatorische und auch die pädagogische Herangehensweise an den Auftrag „Unterricht“. Die „scheinbare“ große Freiheit wird gezielt durch Arbeitsaufträge, Coachings und pädagogische Begleitung sowohl durch Fachinputs als auch individuelle Inputs organisatorisch gestaltet. Die Anwesenheit der Lehrpersonen am Standort garantiert die Erfüllung der unterrichtlichen Aufgaben in einem durch die Lernenden selbstgesteuertem Setting.Die organisatorische Lösung von „Neustartern“ mit großem Steuerungsbedarf bzw. -vorgaben bis hinauf zu geringem Steuerungserfordernis bei den „Profis“ hat sehr beeindruckt. Die starke Begleitung bei Schüler/innen mit ganz besonderen Bedürfnissen rundet das Bild ab.Die Ruhe im ganzen Schulbereich war auffallend und wird von allen Beteiligten mitgetragen und eingehalten.Das Modell der Alemannenschule erscheint auf das österreichische Schulwesen – in Rufweite der gesetzlichen Rahmenbedingungen – übertragbar.“ (AL HR MMag. Christine Pichler)
„Mich hat besonders beeindruckt, wie die Kinder selbstständig lernen konnten. Diese Selbstorganisation ist schon bemerkenswert. Des Weiteren hat mich beeindruckt, was für ein wichtiges pädagogisches Element der Raum sein kann, wenn man ihn richtig gestaltet und dementsprechend auch nutzt“. (Prof. Mag. Sven Lass, MS/SMS Feldbach)
„Die ASW beeindruckt mich vor allem wegen des Zusammenspiels der größtmöglichen Freiheit im Lernen mit einer konsequenten Haltung zum Menschen ohne Beliebigkeit. Leistung ist an der ASW ein Wert und diese Leistung wird eingefordert. Die Freiheit im Lernen liegt darin, dass ich als Schüler*in darüber entscheiden kann, wann ich mich dafür bereit fühle, die Leistung zu erbringen. Aber ich muss als Schüler*in Leistung erbringen“. (Dir. Mag. Markus Sturm, HLW Feldbach)
„Ich finde es sehr beeindruckend, wie stark der Raum als dritter Pädagoge den Unterricht beeinflussen kann und das im positiven Sinne. Es war wirklich eine inspirierende Erfahrung den dortigen Schulalltag zu erleben. Die Kombination des freien Lernens mit der Raumgestaltung und den teilnehmenden SchülerInnen und dem Lehrpersonal ist wirklich eine besondere Form der Bildung, die effektive Resultate erbringt. Es war eine tolle Erfahrung und ich kann es nur empfehlen, sich das selbst anzusehen und zu erleben.“ (Prof. Marcel Wieser, SMS/MS Feldbach)
(Foto Zeitung März 2024)
9.5. – 11.5.2024 Gruppenmobilität der Musikschule Feldbach in die Musikschule Bamberg/Adelsdorf (D)
9.5. – 12.5.2024 Vorbereitender Besuch im Waldkindergarten Fuchsbau Adelsdorf
Da die Stadtgemeinde Feldbach plant den Bildungseinrichtungen der Stadt eine „Waldschule“ zur Verfügung zu stellen, besuchten die Leiterin des HPK Feldbach, Gertrude Summer und StR Rosemarie Puchleitner im Rahmen eines vorbereitenden Besuchs den Waldkindergarten Fuchsbau in Adelsdorf um Kontakte für mögliche Jobshadowings und Beiteilung an den geplanten Bildungsgesprächen 2026 zum Thema „Draußen lernen“ zu knüpfen.
Es war sehr beeindruckend zu erleben, wie frei und selbstverständlich sich die Kinder den ganzen Tag und bei fast jeder Witterung im Wald, in und mit der Natur bewegen, spielen und lernen.
Wir freuen uns schon auf die Umsetzung der Waldschule die den Kindern zumindest tageweise den Aufenthalt im Wald ermöglicht und auf weitere Kontakte mit dem Waldkindergarten Fuchsbau.
23.5. 24.5.2024 Steirische Bildungsgespräche 2024
Eingeladene Expertin Sigrid Tschöppe Scheffler (D)
(Plakat) oder Folder Zeitung März 2024
Am 23. und 24. Mai fanden in Feldbach die Steirischen Bildungsgespräche unter dem Titel „Bildung braucht Beziehung“ statt. Die Stadtgemeinde Feldbach als Bildungsstadt kooperierte bereits zum siebten Mal im Rahmen dieser Veranstaltung mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Rund 70 Teilnehmer an beiden Tagen aus verschiedenen Bildungsbereichen nahmen an den Bildungsgesprächen teil. Der Donnerstagabend begann mit einem inspirierenden Vortrag von Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Sie betonte die untrennbare Verbindung von Persönlichkeit und Pädagogik und gewährte Einblicke in die pädagogische Haltung von Janusz Korczak. Am Freitag folgten weitere Impulse und Workshops. Den Auftakt machte ein Kurzvortrag von Bernhard Frischmann. Im Anschluss fanden Workshops zu den Themen „Bildung und Selbstbildung“, „Humanität und Professionalität“, „Feedback“ sowie „Empathieräume für Pädagogen“ statt. Den Abschluss bildete ein inspirierender Kurzvortrag von Gerald Koller, der Gedanken zu den Themen „Beziehung und Lernen“ mit den Teilnehmenden teilte. Die Stadtgemeinde Feldbach bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden für das Wertvolle „In Beziehung treten“.
6.6. – 8.6.2024 Vorbereitender Besuch der VS 1 in der Osnova Skola Vladimira Nazora Rovinj (SLO)
30.10. – 3.11.2024 Vorbereitender Besuch der Landesberufsschule im Lycèe Professionnel Règional Lèo Chiris Grasse (F)
16. bis 21.2.2025 Kurs „Leadership braucht Self Care, gerade für Menschen in pädagogischen Berufen“ in Barcellona di Gotto (I)
12 Personen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen Feldbachs und der Stadtgemeinde Feldbach absolvierten von 16. bis 21. Februar den Kurs „Leadership braucht Self Care, gerade für Menschen in pädagogischenBerufen“ in Barcellona di Gotto, im Norden Siziliens. Neben den täglichen intensiven Kurseinheiten lernten die Teilnehmer eine für sie bis dahin unbekannte europäische Region und deren Menschen und Kultur kennen. Gleichzeitig kamen sie mit anderen Sprachen in Berührung oder es konnten bereits vorhandene Sprachkenntnisse verbessert werden. Der Austausch mit den Kursteilnehmern aus den Feldbacher Bildungseinrichtungen steigerte das Verständnis füreinander und die unterschiedlichen Herausforderungen im Bildungsbereich. Es entstanden Ideen für Kooperationen. Sehr interessant war auch der Austausch mit Kursteilnehmern aus anderen europäischen Ländern.“
(Foto Zeitung Mai 2025)
22.4. – 25.4.2025 Study visit: Strategic use of Erasmus+ and social sustainability – Inspiration for municipalities, Kristiansund (N)
Auf Einladung der Norwegischen Nationalagentur und der Gemeinde Kristiansund durfte StR Rosemarie Puchleitner an dieser Veranstaltung in Kristiansund teilnehmen. Themen waren die strategische Nutzung von Erasmus+ in Gemeinden, wobei 4 Säulen vorgestellt wurden, die die strategische Nutzung von Erasmus+ durch regionale und lokale Behörden bilden können. Im Rahmen des Besuchs des Campus Kristiansund wurde in verschiedenen Präsentationen von den internationalen Bemühungen der Gemeinde Kristiansund berichtet und dargestellt wie die Arbeit mit Erasmus+ strategisch ausgerichtet ist.
Es wurde ein Kindergarten besucht, der Erasmus+ in seine Arbeit integriert und sowohl von den Mobiliäten in andere Bildungseinrichtungen als auch als aufnehmende Einrichtung profitiert.
Eine Schule, die auch alle neu zugezogenen minderheitensprachigen Schüler im Alter von 6 bis 13 Jahre aufnimmt, die in der Gemeinde Kristiansund wohnen, berichtete von den Bemühungen zur Inklusion.
Ein weiterer Programmpunkt war, über die Schulentwicklung in verschiedenen Gemeinden nachzudenken und Grundlagen für eine mögliche Integration von Erasmus+ in bestehende Strukturen zu schaffen.
Es war sehr interessant von der strategischen Nutzung von Erasmus+ in anderen europäischen Gemeinden zu erfahren. Insgesamt haben 31 TeilnehmerInnen aus 9 verschiedenen Ländern teilgenommen. Die gewonnenen Erkenntnisse und die gemachten Erfahrungen werden in die strategische Nutzung von Erasmus+ in der Schulentwicklung und in die Planung zukünftiger Projekte der Stadtgemeinde Feldbach und deren Bildungseinrichtungen einfließen.
13.5. – 15.5.2025 Jobshadowing VS 1 in der Osnova Skola Vladimira Nazora Rovinj (HR)
Im Rahmen des Erasmus+-Programms nahm Prof. Alija Mehmedovic, Erasmus-Koordinator an der VS 1 Feldbach, an einer 4-tägigen Lehrer-Mobilität in die Partnerschule OŠ Vladimira Nazora in Rovinj (Kroatien) teil. Ziel dieser Mobilität war es, Einblicke in das kroatische Schulwesen zu erhalten, Unterrichtspraktiken zu vergleichen sowie die Zusammenarbeit im Rahmen des laufenden Erasmus-Projekts zu vertiefen.
Während seines Aufenthalts in Rovinj beobachtete Herr Mehmedovic mehrere Unterrichtseinheiten, unter anderem in den Fächern Kroatisch, Mathematik und Englisch. Er selbst übernahm eine Unterrichtseinheit zum Thema „Die Europäische Union“, die durch kreative Schülerarbeiten vertieft wurde.
Neben dem pädagogischen Austausch wurden auch konkrete Planungen für die kommenden Schülermobilitäten im Schuljahr 2025/26 besprochen: Im Dezember 2025 werden Schüler:innen aus Rovinj Feldbach besuchen, im Mai 2026 steht dann der Gegenbesuch in Kroatien an.
Die Erasmus-Mobilität hat zur Vertiefung der europäischen Partnerschaft, zur Stärkung interkultureller Kompetenzen und zur Weiterentwicklung des „Feldbacher Weges“ als ganzheitliches pädagogisches Konzept beigetragen. Die Stadtgemeinde Feldbach und das Erasmus-Konsortium freuen sich über diesen gelungenen Austausch und blicken mit Spannung auf die kommenden gemeinsamen Schritte.
16.5. – 17.5.2025 Steirische Bildungsgespräche 2025
Eingeladene Expertin Julia Mirle Clausen (D)
„Draußen lernen – in und mit der Natur“
Im Rahmen der 8. Steirischen Bildungsgespräche fand am 16. und 17. Mai 2025 im Zentrum Feldbach ein inspirierender Austausch rund ums Lernen in und mit der Natur statt. Unter dem Motto „Draußen lernen – in und mit der Natur lernen” erwarteten Pädagog*innen aus Kindergarten und Schule sowie interessierte Gäste vielfältige Impulse, neue Perspektiven und die Möglichkeit zur Vernetzung. Bereits am Nachmittag des ersten Fortbildungstags wurden erste praxisnahe Workshops angeboten, die sich dem Lernen im Freien aus unterschiedlichen Blickwinkeln näherten. Julia Clausen bot den Workshop „Neugier entfachen – Verbundenheit stärken“ an.
Der Hauptvortrag am Freitagabend (16. Mai, 19:00 Uhr) lockte rund 250 Interessierte ins Zentrum Feldbach. Das Highlight war der hochkarätige Beitrag von Univ. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer mit dem Titel „Naturerleben – Ins Grüne für mehr Gesundheit, Glück und eine bessere Gesellschaft“.
Der Samstag (17. Mai) stand ganz im Zeichen des praktischen Tuns: Weitere Workshops gaben Einblick in das Lernen im Freien mit der Forscherdecke und das Eintauchen in den Wald. Den Abschluss bildete ein inspirierendes Gespräch mit Julia Clausen, die unter dem Titel „Gemeinsam für die Gegenwart und Zukunft nach draußen“ zentrale Gedanken zum Lernen in der Natur teilte.
(Ich kann dir ein Foto vom Folder schicken)
18.5. – 24.5.2025 Kurs „Preventing gender-based discrimination and promoting gender inclusiveness in the classroom“ in Spanien(ES)
Eine Woche voller Inspiration und internationalem Austausch erlebten kürzlich die Teilnehmerinnen AL HR MMag. Christine Pichler, Dr. Sabine Macher und Mag. Doris Erber im Rahmen einer Erasmus+ Fortbildung zum Thema „Preventing gender-based discrimination and promoting gender inclusiveness in the classroom“. Im Mittelpunkt der Fortbildung, die auf der kanarischen Insel Teneriffa stattfand, standen Themen rund um Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Gleichstellung im europäischen Kontext. Durch Workshops, Vorträge und interaktive Lernformate erhielten die Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke in aktuelle Gender-Diskurse und -Strategien aus verschiedenen europäischen Ländern. Besonders betont wurde der nachhaltige Aufbau internationaler Netzwerke: Die Fortbildung bot zahlreiche Gelegenheiten zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. „Der europäische Austausch war enorm bereichernd – wir konnten viele neue Perspektiven mitnehmen“, so AL HR MMag. Christine Pichler. Die Fortbildung stärkt somit nicht nur die individuelle Kompetenzentwicklung, sondern auch die langfristige europäische Vernetzung im Bereich reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung nachhaltig.
(Foto Zeitung Juli 2025)
29.5. – 1.6.2025 Gruppenmobilität Musikschule Feldbach in die Základní umělecká škola, Praha (CZ)
Vom 29. Mai bis 1. Juni begab sich die Big Band der Musikschule der Stadt Feldbach auf eine Reise nach Prag. Im Rahmen eines ERASMUS+ Austauschs mit SchülerInnen der renommierten Musikschule Biskupská aus Praha 1, im Herzen der tschechischen Hauptstadt, durften die jungen Musiker internationale Luft schnuppern – musikalisch wie kulturell. In gemeinsamen Proben und Workshops wuchsen die Schüler über sich hinaus, tauschten sich mit Gleichaltrigen aus Prag aus und lernten, wie Musik als universelle Sprache Brücken bauen kann. Ein besonderes Highlight war die Teilnahme am renommie ten ZuS Festival, bei dem die Big Bands gleich drei Konzerte spielten: Mitten in Prag, direkt neben der berühmten Astronomischen Uhr beim Alten Rathaus, präsentierten die Jugendlichen ihr musikalisches Können vor einem internationalen Publikum. Im idyllischen Garten des tschechischen Parlaments folgte ein weiteres Konzert, sowie bei einem Opening Festival am Prager Stadtrand.
(Foto Zeitung Juli 2025)
Anfang Oktober erfolgte dann der Gegenbesuch und die Musikschule der Stadt Feldbach empfing ihre Partnerschule Biskupská aus Prag. Im Mittelpunkt des Austauschs standen musikalische Begegnungen, kulturelles Kennenlernen und gemeinsames Musizieren. Nach einer Führung durch das neue Rathaus mit Bgm. Prof. Ing. Josef Ober erhielten die Gäste Einblicke in die Stadt Feldbach. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Workshop mit Jazzmusiker Peter Lenz, der den jungen Musikern neue Impulse im Bereich Jazz und Big-Band Musik vermittelte. Höhepunkt der Reise war ein großes Konzert im KOMM-Zentrum Leitersdorf. Auf der Bühne standen abwechselnd drei Big Bands: die Big Band der Musikschule Feldbach, die Big Band der Musikschule Trofaiach sowie die Big Band der Partnerschule aus Prag. Gemeinsam boten sie ein Programm, das vom Publikum mit großem Applaus gefeiert wurde. Neben der Musik kam auch das kulturelle Rahmenprogramm nicht zu kurz. Die Gäste aus Prag besuchten die Riegersburg, erkundeten die Innenstadt von Feldbach und genossen einen gemütlichen Abend in einem Buschenschank.
(Foto Zeitung Nov. 2025)
22.7. – 26.7.2026 Kurs „ICT in Outdoor & Adventure Inclusive Education” auf Kreta (GR)
Im Juli 2025 nahmen drei Lehrpersonen der Volksschule I Feldbach – Juliana Stocker, Verena Halbedl und Alija Mehmedovic – an einer internationalen Erasmus+ Fortbildung auf Kreta teil. Die Fortbildung trug den Titel „ICT in Outdoor & Adventure Inclusive Education“ und wurde vom eLearning Lab der Universität Kreta veranstaltet. Im Mittelpunkt standen innovative Methoden, um digitalen Unterricht mit Outdoor- und Erlebnispädagogik zu verknüpfen – stets mit dem Fokus auf Inklusion, Kreativität und Teamarbeit. Die Teilnehmer setzten sich praxisnah damit auseinander, wie Augmented Reality, Digital Storytelling und Mobile Learning im Freien eingesetzt werden können, um Lernprozesse kindgerecht und zugänglich zu gestalten. Ein besonderer Höhepunkt war der Reit- und Pferdeworkshop, der eindrucksvoll zeigte, wie tiergestützte Pädagogik emotionale und soziale Kompetenzen fördert. Auch der Besuch des historischen Palastes von Knossos und eine interaktive Stadtführung durch Heraklion zeigten, wie kulturelles Lernen außerhalb des Klassenzimmers gelingen kann. Zum Abschluss entwickelten und präsentierten die Lehrkräfte eigene Unterrichtskonzepte für inklusives Lernen im Freien, die sie künftig in ihrer Schule umsetzen möchten. Die Teilnahme an diesem Kurs wurde vom EU-Programm Erasmus+ Schulbildung unterstützt. Sie war für das Team der VS I Feldbach eine große fachliche und persönliche Bereicherung. Fortbildung stärkt nicht nur den „Feldbacher Weg“, sondern trägt auch aktiv zur Verwirklichung der Ziele der Stadtgemeinde Feldbach bei: nachhaltige Bildung, Inklusion, digitale Kompetenzen und europäische Zusammenarbeit
(Foto Zeitung Oktober 2025)
27.7. – 2.8.2025 Kurs “International group course ENGLISH” in Sliema (MT)
Von 27. Juli bis 1. August nahmen die beiden Lehrerinnen der LBS Feldbach, Petra Kleibenzettl und Gertraud Niederl, an einem Englisch-Fortbildungskurs bei der Englischsprachschule IELS in Sliema/ Malta teil. Die Teilnahme wurde durch die Unterstützung der Stadtgemeinde Feldbach im Rahmen von Erasmus+ ermöglicht. Neben dem intensiven und sehr lehrreichen Unterricht bot die Fortbildung auch wertvolle Begegnungen mit Teilnehmern aus aller Welt. In den Gesprächen wurden unterschiedlichste Themen wie Versicherungs- und Sozialwesen, Arbeitsrecht, Bildung und Schulwesen aufgegriffen und in internationalem Kontext diskutiert. Außerhalb der Kurszeiten blieb auch Zeit, um Land und Leute zu erkunden und etwas Kultur zu genießen. Die beiden Teilnehmerinnen ziehen eine überaus positive Bilanz und sehen den Kurs als bereichernde Erfahrung für ihre berufliche, wie auch persönliche Weiterentwicklung.
(Foto Zeitung Oktober 2025)
6.11. – 7.11.2025 Eingeladene Expertin Annedore Prengel (D)
(2 Plakate)
15.2. – 21.2.2026 Kurs “Intensive English – Standard”, Sliema (MT)
Von 16. bis 21. Februar besuchten HLW-Lehrerin Mag. Petra Mehsner, HPK-Leiterin Gertrude Summer und StR Rosemarie Puchleitner einen Englischkurs auf Malta. Durch den sehr guten Unterricht an der Sprachschule und die vielen Möglichkeiten des Austauschs mit Teilnehmern aus allen Teilen der Welt konnten die vorhandenen Sprachkenntnisse deutlich verbessert werden. Gleichzeitig bot sich in der Freizeit Gelegenheit, die geschichtsträchtige Mittelmeerinsel kennenzulernen.
(Foto Zeitung März 2026)
19.2. – 21.2.2026 Kurs „10. Südtiroler Dirigentenwerkstatt“ in Meran (I)
16.4.– 19.4.2026 Kurs „Reckahner Modelle zur inklusiven Unterrichtsplanung (ReMi)“ in Reckahn, Brandenburg (D)
Auf der Einladung der im November 2026 in Feldbach eingeladenen Expertin Annedore Prengl nahmen 3 Pädagoginnen der MS/SMS Feldbach, Julia Hufnagl, Pia Fraunlob und Erika Miglar und StR Rosemarie Puchleitner an dieser Tagung teil, die an einem besonderen Ort der europäischen Aufklärung stattfand, dem Kulturensemble Reckahn mit dem berühmten Dorfschulhaus, das schon vor 200 Jahren Besucher aus ganz Europa anzog.
Ziele der Tagung, bei der sich Personen aus der Bildungspraxis,- -wissenschaft,- verwaltung, und -politik trafen, waren, sich über Erfahrungen mit inklusiven Lernen und mit ReMi-Materilaien auszutauschen und Erprobungen auszuwerten. Im ReMi-Projekt werden Hilfsmittel für Lernen und Lehrern in heterogenen Lerngruppen entwickelt und im Internet frei zugänglich angeboten. ReMi beruht auf der Einsicht: „Jedes Kind ist auf seiner Stufe kompetent“.
Wir machten uns auch auf ideengeschichtliche Spuren adaptiven Unterrichts und aktuelle Herausforderungen inklusiver Pädagogik und erfuhren etwas über die Didaktik der Vielfalt als Grundlage inklusiven Unterrichts der Universität Bielefeld.
In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden zu diversen Unterrichtsfächern Themen erarbeitet und die Ergebnisse abschließend präsentiert.
Sehr interessant waren die Schulvorstellungen über das inklusive Lernen in der IGS-Süd in Frankfurt/M und der Grundschule Mühlheim. Hier wurden bereits Kontakte geknüpft und im August 2026 wird ein Jobsahowing in der IGS-Süd folgen.
21.4. – 23.4.2026 Jobshadowing in der Közep Budai Waldorf Iskola, Budapest
6.5. – 10.5.2026 Jobshadowing in der Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund (D)
15.5. – 17.5.2026 Gruppenmobilität der Musikschule Feldbach in die Glasbena Sola Karol Pahor Ptuj (SLO)
Die Schülerinnen und Schüler der Big Band der Musikschule der Stadt Feldbach waren von 15. bis 17. Mai im Rahmen eines ERASMUS+-Projekts zu Gast in Ptuj. Gemeinsam mit SchülerInnen der Musikschule Ptuj wurde vor Ort intensiv geprobt und musiziert. Höhepunkt des ersten Tages war ein gemeinsames Konzert, bei dem die jungen Musikerinnen ihr Können eindrucksvoll präsentierten.
Neben der musikalischen Zusammenarbeit erhielten die TeilnehmerInnen auch spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der ältesten Stadt Sloweniens. Bei einer eingeladenen Stadtführung konnten sie die historische Altstadt von Ptuj kennenlernen und viele interessante Eindrücke sammeln.
Am zweiten Tag fand ein weiteres gemeinsames Konzert mit den SchülerInnen der Musikschule Ptuj im Theater in Murska Sobota statt. Die beeindruckende Konzertlocation und die besondere Atmosphäre dieses Auftritts werden den ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Das Projekt wurde im Rahmen von ERASMUS+ durchgeführt und förderte nicht nur die musikalische Zusammenarbeit, sondern auch den internationalen Austausch und neue Freundschaften zwischen den jungen Musikerinnen. Besonderer Dank gilt der Musikschule Ptuj als offizieller Partnerschule sowie allen beteiligten Partnern und Organisatorinnen, die diese musikalische Begegnung ermöglicht haben.
27.5. – 30.5.2026 Gruppenmobilität VS 1 in die Osnova Skola Vladimira Nazora Rovinj (HR)
